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ca. 15000 v. |
Der Rheinfall von Schaffhausen entsteht. Während der
Würmeiszeit, wurde der Rhein gegen Süden abgedrängt und erreichte
oberhalb des Falles sein heutiges Bett auf hartem Malmkalk. Beim
Übergang zur leicht abtragbaren risszeitlichen Schotterrinne entstand so
der Rheinfall in seiner heutigen Form. Die Rheinfallfelsen bilden die
Überreste der ursprünglich steil abfallenden Kalksteinflanke. |
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4200 v. |
Entstehung von Pfahlbaudörfern am See. (In Unteruhldingen
am Bodensee gibt es dazu ein Pfahlbaumuseum. Am und auf dem Wasser
wurden Ufersiedlungen aus verschiedenen Epochen rekonstruiert). |
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400 v. |
Vordringen der Kelten. Stadtähnliche Anlagen
und kleinere Befestigungswerke entstehen. |
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15. v. |
Ab 15 v. Chr. ist etwa eine eigene römische Flottille auf
dem Bodensee überliefert. Dieser kam eine wichtige Rolle bei der
Versorgung und dem Transport der Legionen zu. Der römische Kaiser Augustus erobert in
einer Seeschlacht das von Kelten und Rätiern bewohnte östliche Ufer. Die
Römer eroberten Vorarlberg und errichteten die Stadt Brigantium
(Bregenz). |
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17.v. |
Errichtung der römischen Provinz "Raetia". Sie reichte
vom Bodensee bis zum Inn. |
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50 |
Kaiser Tiberius besiegt die Kelten.
Brigantium wird zum römischen Stützpunkt. Der Präfekt für die römische
Bodenseeflotte hatte hier seinen Sitz. Der römische Kaiser Gratian
besuchte die Stadt im Jahre 377. |
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ca. 260 |
Ab 213 stürmten die Alemannen gegen den römischen Limes
in Süddeutschland. Die Alemannen besiedelten um ca. 260 das westliche
Bodenseeufer. Ihre kriegerischen Feldzüge nach Italien veranlassten Rom
die Stadt mit einer 19 Kilometer langen Mauer zu schützen. |
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334 / 335 |
Kaiser Flavius Valerius Constantius Chlorus bekämpft die
Alemannen. Ein Fischerdorf erhält den Namen Constantia (Konstanz) Erste
überlieferte Erwähnung als Constantia im Jahre 525 im Reisehandbuch des
Ostgoten Anarid. |
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395 |
Rückzug der Römer. Die Alemannen übernehmen
die Herrschaft. |
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496 |
Frankenkönig Chlodwig besiegt die Alemannen. |
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6.-8. Jh. |
Christianisierung. Konstanz wird Bischofsitz. Zwischen
610 und 612 wirkten Kolumban und Gallus als Missionare. |
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784 |
Am 25. April 784 wurde das sanktgallische,
frühmittelalterliche Wasserburg am Bodensee erstmals unter dem Namen
Wazzarburuc urkundlich erwähnt. |
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9. Jh. |
Die Karolinger gründen die Pfalz Bodman, die von Ludwig
dem Deutschen und Karl dem Dicken genutzt wurde. |
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988 |
Erste urkundliche Erwähnung Meersburgs. |
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10. Jh. |
Die Reichsstädte des Sees bilden den Kern
des Herzogtums Schwaben.
Während der Ungarneinfälle bot die Wasserburger Burg Schutz für die
Klosterschätze und Klosterschüler von Sankt Gallen. |
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1153 |
Kaiser Friedrich I. Barbarossa beschließt in
Konstanz den Krieg gegen die lombardischen Städte. |
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1167 |
Kaiser Friedrich I. Barbarossa erwirbt große
Besitzungen am Bodensee, um die Alpengänge besser kontrollieren zu
können. |
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1273 |
Die Habsburger übernehmen die Vorherrschaft
am See. Rudolf I. wird deutscher König. |
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bis 1280 |
sind die Herren von Kißlegg als Ministerialen
nachweisbar. Man nimmt heute an, dass deren starke Mauern sogar dem
Ungarnsturm standhielten. |
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1291 |
Uri, Schwyz und Unterwalden bekräftigen
ihren "Ewigen Bund" mit dem Rütlischwur. Der Vorläufer der
Eidgenossenschaft kämpft gegen die Hausmachtpolitik Habsburgs und für
den Erhalt ihrer Rechte. |
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1374 bis 1386 |
Nach einer Fehde des Marquard III. von
Schellenberg mit der Stadt Lindau wird die Festung Wasserburg von den
Truppen des Städtebundes am See am 24. Juli 1358 zerstört. Die
Niederlage zwingt die Schellenberger, ihr Lehen an die Herren von
Ebersberg zu verpfänden. |
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1380 |
Gründung der Großen Ravensburger
Handelsgesellschaft. |
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1384 |
Wasserburg kommt an die
Grafen von Montfort. |
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1386 |
Schlacht bei Sempach als als Höhepunkt des Konfliktes
zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen. Die Schweizer besiegen
die Österreicher. |
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1384 bis 1592 |
Graf Hugo XVI. von Montfort, vermittelt im Bauernkrieg
zwischen den Seebauern und dem Schwäbischen Bund unter Georg III.
Truchsess von Waldburg-Zeil dem »Bauernjörg«.
Hugo XVI. gilt als Vater des Weingartner Friedens von 1526 und erhält
dafür 1537 das Schloss Wasserburg als Geschenk des Abtes von Sankt
Gallen. Die Montforter lassen daraufhin ihr Schloss im Renaissancestil
umbauen und geben ihm die Gestalt, die in groben Zügen bis auf den
heutigen Tag erhalten blieb. |
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1405-1408 |
Bund ob dem See; Endet am 13.Januar 1408 durch die
Niederlage des "Bundes ob dem See" bei Bregenz gegen das Entsatzheer der
Rittergesellschaft vom St. Jörgenschild unter Herzog Ulrich von Teck |
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1414-1418 |
Das Konzil von Konstanz wurde auf das Betreiben König
Sigismunds hin von Johannes XXIII. einberufen, um das Abendländische
Schisma zu beenden. Papst Martin V. einigte sich 1429 mit Clemens VIII.,
dem Nachfolger von Benedikt XIII. und beendete damit die westliche
Spaltung der Kirche. Die Reformatoren Jan Hus und Hieronymus von Prag,
die in Konstanz anwesend waren, wurden als Ketzer verbrannt, obwohl
König Sigismund ihnen freies Geleit zugesagt hatte. |
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1488 |
Zusammenschluss der oberschwäbischen Städte
und Fürsten zum Schwäbischen Bund |
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1499 |
Schwabenkrieg zwischen dem Eidgenössischen Bund und dem
Schwäbischen Bund um die Vorherrschaft im habsburgisch-eidgenössischen
Grenzgebiet. Friede zu Basel. Die Eidgenossenschaft löst
sich vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Die Schweiz wird in
den noch heute bestehenden Grenzen praktisch unabhängig. Förmlich wurde
die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft erst im Westfälischen Frieden
vollzogen. |
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16. Jh. |
Die Reformation zersplittert die Region. Die
meisten Reichsstädte werden protestantisch, das Schweizer Ufer nimmt die
Lehre Ulrich Zwinglis an. Seine Theologie wurde in der zweiten
Generation von Johannes Calvin weiter getragen. |
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1525 |
Bauernaufstände. In Oberschwaben und rund um den Bodensee
bildeten sich 1525 drei bewaffnete "Bauernhaufen": der Baltringer
Haufen, der Seehaufen, und der Allgäuer Haufen. Der größte der drei war
der Baltringer Haufen: mehr als 12.000 Bauern sammelten sich im
Baltringer Ried bei Biberach. Auch der Seehaufen in der Nähe von Lindau
bestand aus annähernd 12.000 Männern. Die 7.000 Allgäuer Bauern, die vor
allem gegen den Fürstabt von Kempten aufbegehrten, lagerten bei Leubas.
Am 12. April 1525 stellte die Streitmacht des Schwäbischen Bundes den
Baltringer Haufen, der besiegt werden konnte. Am 13. April musste sich
das Heer vor dem militärisch ausgebildeten Seehaufen wieder zurückziehen
und traf am 14. April bei Wurzach auf die Bauern des Allgäuer Haufens.
Nach Verhandlungen legten diese die Waffen nieder. Im Vertrag von
Weingarten am 20. April machte der Schwäbische Bund dem Seehaufen und
dem Allgäuer Haufen Zugeständnisse und garantierte ihnen freien Abzug
und ein unabhängiges Schiedsgericht zur Austragung ihrer Konflikte. |
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1546 / 1547 |
Der Schmalkaldische Bund evangelischer
Reichsstädte unterliegt den Truppen Kaiser Karls V. Die geschlagenen
Fürsten des Schmalkaldischen Bundes müssen auf dem "geharnischten
Reichstag" von Augsburg das "Augsburger Interim" annehmen. Konstanz verliert
die Reichsfreiheit und wird wieder österreichisch und katholisch |
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1592 bis 1755 |
Durch eine hohe Verschuldung sehen sich die
Grafen von Montfort gezwungen, die Herrschaft Wasserburg an Jakob
Fugger Freiherr von Kirchberg und Weißenhorn zu Babenhausen zu verkaufen.
(Also NICHT Jakob Fugger der Reiche, dieser starb schon 1525). Von 1592 bis 1755 bestimmen nacheinander sechs
Fugger-Grafen die Geschicke der Herrschaft Wasserburg. Das Fuggersche
Wappen im Innern der Sankt-Georgs-Kirche an der Wand über dem Chorbogen,
trägt die Jahreszahl 1595. Etwa zu dieser Zeit dürfte deshalb die
Erweiterung der bis dahin gotischen Sankt-Georgs-Kirche in eine
Hallenkirche erfolgt sein. Im Namen der Fugger wurde Recht gesprochen
und Münzen geprägt. Zwischen 1656 und 1664 wurden im Gerichtssaal
"Malhaus" die "Wasserburger Hexenprozesse" abgehalten und mehr als 20
Personen gefangen gehalten, gefoltert und verurteilt. |
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1618-1648 |
Im Dreißigjährigem Krieg besetzen die
Schweden die Städte in der Umgebung. Auch Lindau wurde Ziel eines
Belagerungsangriffes durch die Schweden. Handel, Landwirtschaft und Industrie brachen
zusammen. Im Westfälischen Frieden wurden neben der katholischen und der
lutherischen nun auch die reformierte Konfession als gleichberechtigt
anerkannt. Vier konfessionell gemischten Städten wurde Parität
verordnet. Darunter auch Ravensburg. |
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1720 |
Die Insel Wasserburg wird durch eine Aufschüttung mit dem
Festland verbunden und damit zur Halbinsel. Die Sandsteinsäule
(Fuggersäule) erinnert
heute noch daran. |
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1750 |
Schloss Wasserburg geht in Flammen auf, der
seeseitige Flügel brennt völlig aus |
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1789 |
Die Französische Revolution führt zur
Befreiung der Bauern. Aufschwung der Weberei |
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1799-1800 |
Zweiter Koalitionskrieg zwischen Österreich und
Frankreich mit Seeschlacht der französischen Flotte gegen die
österreichische Flotte auf dem Bodensee |
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1801 |
Am 9. Februar 1801 wird der Friede von Lunéville zwischen
Österreich und Frankreich geschlossen. |
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1755 bis 1805 |
Graf Joseph Maria Fugger muss Wasserburg an das Erzhaus
Österreich, bei dem er hoch verschuldet ist, abtreten. Nur 50 Jahre lang
gehört Wasserburg zu Österreich, als Kaiser Napoleon im Frieden von Preßburg die Karte Europas neu ordnet: |
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1803-1848 |
Das Königreich Württemberg erhält bei
Buchhorn Zugang zum See, das Großherzogtum Baden bekommt den gesamten
westlichen Teil. Lindau und Tirol werden 1806 dem Königreich Bayern
unterstellt. |
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1812 |
Das Wasserburger Schloss geht vom Königreich
Bayern in Privatbesitz über. |
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1821 |
Der Papst hebt das Bistum Konstanz auf. |
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1818-1824 |
Erste Dampfschiffe auf dem
Bodensee. Am 29. April 1818 erste und letzte Fahrt der „Stephanie". Am
10. November 1824 wurde das erste offizielle Dampfschiff des Bodensees,
die „Wilhelm", in Dienst gestellt. |
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1848 |
Am 12. April ruft Friedrich Hecker in
Konstanz die erste deutsche Republik aus. Die Bewegung wird
niedergeschlagen. |
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1850-1852 |
Die Eisenbahn kommt an den Bodensee: Die Schweizerische
Nordostbahn-Gesellschaft baut die Bahnlinie Winterthur-Romanshorn und
damit den Hafen Romanshorn als Endpunkt. |
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1872 |
Bau der Schiffsanlegestelle in Wasserburg |
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1899 |
Wasserburg erhält einen Bahnhof der
Bodesee-Gürtelbahn |
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1900 |
Der erste Zeppelin steigt in
Friedrichshafen-Manzell aus einer auf dem See schwimmenden Halle auf.
Der Prototyp LZ 1 (LZ für „Luftschiff Zeppelin“) war 128 m lang, maß
11,65 m im Durchmesser. Die Fahrt dauerte 18 Minuten. |
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1911 |
Einführung des elektrischen Lichts in
Wasserburg |
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1913 |
Als letztes Schiff der Königlich Württembergischen
Bodenseeflotte wurde die Hohentwiel 1913 in Dienst gestellt. 1962 wurde
sie aus der Flotte der Bundesbahn gestrichen. Seit 1990 dampft sie
wieder wie zu Kaisers Zeiten mit schwarzem Rumpf, weißen
Aufbauten und württembergischem Königswappen an den Radkästen. |
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1918 / 1919 |
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schließt sich
Lindau kurzzeitig der "Räterepublik Baiern" an, Friedrichshafen
wird eine Bastion der
unabhängigen Sozialdemokraten, Konstanz der SPD, Singen der KPD. Im
schweizerischen Arbon erringen die Arbeiterparteien die Mehrheit. |
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1926 |
Die Gemeinde Mitten wird in Wasserburg
umbenannt |
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1933-1945 |
Bis auf die Industriestadt Friedrichshafen
mit ihren Rüstungsbetrieben bleibt das Ufer von Bombenangriffen
weitgehend verschont. |
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1945-1950 |
Durch die Auswirkungen der beiden Weltkriege
erfährt auch die Entwicklung Wasserburgs Rückschläge. Französische
Besatzungszeit. Der Landkreis Lindau gehört zur französischen
Besatzungszone. Der Landkreis dient als Verbindungskorridor zwischen den
französisch besetzten badischen und württembergischen Gebieten und den
ebenfalls französisch besetzten österreichischen Bundesländern
Vorarlberg und Tirol. |
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1954 |
Der Gemeinde Wasserburg wird das Recht zur Führung eines
Wappens zuerkannt. Als sprechendes Wappen erhält es im unteren Bereich
auf blauem Grund eine Burg im Wasser, im oberen Bereich den
aufgerichteten, nach links blickenden Bären von St. Gallen auf weißem
Silbergrund. Weiß und blau drücken die Zugehörigkeit zu Bayern aus.
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1955 |
Wiedereingliederung des Landkreises Lindau nach Bayern. |
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1963 |
Der Bodensee erlebt die bislang letzte "Seegfrörne". |
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1966 |
Gründung der Universität Konstanz |
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1971 |
Die Schweiz führt auf Bundesebene das
Frauenstimm- und Wahlrecht ein. |
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1975 |
Einweihung des Freizeitzentrums mit
Mehrzweckhalle, beheiztem Schwimmbad und Strandbad |
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1979 |
Das altehrwürdige Gerichtsgebäude Malhaus
wird renoviert und als Orts- und Heimatmuseum betrieben. |
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1990 |
Das Dampfschiff SD Hohentwiel läuft zu seiner zweiten
Jungfernfahrt aus. Das Schiff wurde restauriert und in den
Originalzustand von 1913 zurückversetzt. Die "Hohentwiel" wird heute zu
Rund- und Charterfahrten einsetzt. |
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1991 |
Um die Euregio Bodensee zu beleben, wird der
Bodenseerat gegründet |
| 1992 |
Besuch des
Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit seinem österreichischen
Kollegen Klestil auf der Halbinsel. |
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1996 |
Das Pfarrheim wird eingeweiht und die
Sanierung der Halbinsel abgeschlossen. |
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1997 |
Der Prototyp des neuen Typs "Zeppelin NT" der Zeppelin
Luftschifftechnik GmbH steigt im September zum ersten Mal in
Friedrichshafen auf. |
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1999 |
An Pfingsten sucht ein Jahrhunderthochwasser
den Bodensee und die Halbinsel Wasserburg heim |
| 2003 |
Im Sommer wird am
Bodensee ein rekordverdächtiger Niedrigwasserstand verzeichnet. |
| 2003-2004 |
Umbau des
Wasserburger Freibades Aquamarin und der Sumserhalle |
| 2005 |
Das Wasserburger
Schloss wird versteigert |
| 2005 |
Am 01.07.2005 werden die beiden
Bodensee-Katamarane auf die Namen "Constanze" und "Fridolin" getauft und
für die Strecke Friedrichshafen - Konstanz feierlich in Dienst gestellt |
| 2004-2005 |
Neubau des
Seniorenheims Hege |
| 2005-2006 |
Rekord-Tiefststände am Bodensee
seit über 140 Jahren. Unterdurchschnittliche Niederschläge führten
zwischen November und Februar zu niedrigen Wasserständen am Bodensee. |